Conergy nach Insolvenz

Die Aktie des Solarunternehmens Conergy befindet sich nach der Insolvenz aktuell wie erwartet in einem Seitwärtstrend. Die Kawa Solar Holdings hat Conergy übernommen.

Die Aktie von Conergy entwickelt sich momentan seitwärts. Im September fiel der Kurs des Solarunternehmens von rund 0,058 Euro auf knapp über 0,045 Euro. Im Oktober setzte eine starke Aufwärtsbewegung ein, so dass der Kurs von Conergy auf rund 0,065 Euro anstieg. Im Anschluss verlor der Kurs stark und fiel auf rund 0,050 Euro. An diese Grenze notiert der Conergy-Kurs nach wie vor. Er liegt aktuell bei 0,048 Euro.

Conergy mit deren globalen Service-Vertriebsaktivitäten wurde von der Kawa Solar Holdings übernommen. Der Vertrag war schon im Oktober unterzeichnet worden, so dass die Conergy Deutschland GmbH und die Conergy Services GmbH, ebenso wie die Einheiten in Italien, Großbritannien und Australien, Teil des US-Konzerns Kawa sind. Damit sollen insgesamt 350 Arbeitsplätze gesichtert werden. Das Solarunternehmen Conergy hatte am 05. Juli 2013 Insolvenz angemeldet.

Solarworld Aktie fällt weiter

Die Solarworld Aktie verliert weiter an Wert. Sie liegt momentan bei unter 0,7 Euro.

Die Aktie des internationalen Solarkonzerns befindet sich aktuell in einer Abwärtsbewegung. Zu Beginn des Jahres notierte der Kurs von Solarworld noch bei 1,6 Euro je Aktie. Dann setzte jedoch ein starker Abwärtstrend ein und führte zu einem Rückgang der Aktie auf rund 1,1 Euro pro Aktie bis Mitte Januar. Bis Mitte Februar notierte Solarworld an dieser Grenze, bevor eine Aufwärtsbewegung zu einem Anstieg der Solarworld-Aktie auf knapp 1,3 Euro führte. Bis Mitte März tendierte die Aktie des Solarkonzerns bei rund 1,3 Euro. Ein starker Abwärtstrend führte jedoch zum Rückgang des Kurses auf knapp 0,8 Euro Mitte März. Nach einem kurzzeitigen Hoch ging der Kurs von Solarworld erneut weiter zurück und notierte bis April bei knapp 0,8 Euro. Nach einem erneuten kurzzeitigen Hoch ging der Solarworld-Kurs bis Mitte April auf unter 0,7 Euro zurück. Aktuell notiert die Solarworld-Aktie bei knapp 0,693 Euro.

HASPAX in Seitwärtsbewegung

Der HASPAX bleibt momentan stabil. Er notiert aktuell knapp über der 2.100-Punkte-Marke.

Der HASPAX befindet sich aktuell in einer Seitwärtsbewegung. Der Aktienindex startete mit einer Aufwärtsbewegung in das Jahr 2013. Der HASPAX stieg von rund 2.010 Punkten Anfang Januar auf rund 2.050 Punkte Mitte Januar. Bis Ende Januar gewann der HASPAX weiter an Wert und überschritt die 2.100-Punkte-Marke. Anfang Februar sank der Index erneut leicht und notierte zwischenzeitlich unter der 2.100-Punkte-Grenze. Es folgte ein leichter Aufwärtstrend, so dass der HASPAX 2.100 Punkte überschritt. Aktuell befindet sich der Index in einer Seitwärtsbewegung und notiert bei 2.120,07 Punkten.

Chart: HASPAX 12 Monate

HASPAX Entwicklung 12 Monate

Der HASPAX ist ein Aktienindex, der die Werte von 25 börsennotierten Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg enthält. Der HASPAX ist ein Performance-Index. In diesem wird neben der Entwicklung der Aktienkurs auch die Dividendenausschüttungen der einzelnen Titel berücksichtigt. Der HASPAX wurde Anfang Mai 1996 von der Börse Hamburg in Zusammenarbeit mit der Hamburger Sparkasse eingeführt.

Kabel Deutschland-Dividende in 2013

Kabel Deutschland wird seinen Aktionären für das Geschäftsjahr 2012/13 voraussichtlich eine Dividende in ähnlicher Höhe wie für 2011/12 zahlen. Dies gab der Finanzvorstand bekannt.

Kabel Deutschland stellt seinen Anlegern für das Geschäftsjahr 2012/13 eine Dividende in ähnlicher Höhe wie 2011/12 in Aussicht. Gegenüber dem Anlegermagazin „Börse Online“ äußerte Finanzvorstand Andreas Siemen, dass Kabel Deutschland, sollte alles nach Plan laufen, auch im Folgejahr eine Dividende in Höhe von 1,50 Euro (Dividende für Geschäftsjahr 2011/12) ausschütten dürfte. Siemen sieht trotz Schulden in Höhe von 2,8 Milliarden Euro derzeit keinen Kapitalbedarf. Demnach sei man durchfinanziert bis zum Jahr 2016.

Die genaue Dividendenhöhe wird auf der Hauptversammlung (HV) von Kabel Deutschland festlegt, die am 10. Oktober 2013 stattfinden wird. Auf dieser werden Vorstand und Aufsichtsrat die genaue Dividendenhöhe zur Abstimmung vorschlagen. Die Dividenden sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Am auf die HV folgenden Handelstag, dem 11. Oktober 2013, wird aller Voraussicht nach die Dividendenausschüttung erfolgen.

Praktiker plant Kapitalerhöhung

Die Aktionäre der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker beraten sich über anstehende Kapitalmaßnahmen. Allerdings sind zwei Großaktionäre gegen den Sanierungskurs des Vorstandes. Im vergangenen Jahr hatte Praktiker einen Verlust von ca. 500 Millionen Euro eingefahren.

Die Aktionäre der Baumarktkette Praktiker treffen sich heute in Hamburg zu einer spannungsgeladenen Hauptversammlung. Es wird über Kapitalmaßnahmen für ca. 234 Praktiker-Filialen beschlossen, die die Filialen im harten Konkurrenzkampf des Handels über Wasser halten soll.
Doch zwei Großaktionäre wollten den geplanten Sanierungskurs verhindern und den Aufsichtsrat auf der ordentlichen Sitzung neu wählen lassen. Sie scheiterten aber vor Gericht.
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (Sdk) befürchtet eine Filetierung des Unternehmens statt einer Sanierung. Die SdK hat ihr voraussichtliches Votum im Internet veröffentlicht. Sie will die Führung für 2011 nicht entlasten und auch den Kapitalmaßnahmen nicht zustimmen.

Mit einem Verlust von 500 Millionen Euro braucht Praktiker nun einen Sanierungs-Betrag von mehr als 200 Millionen Euro. Wegen einer verfehlten Rabattstrategie im Inland (Praktiker: “20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung”) und schwachen Auslandsmärkten ist der Konzern ins Trudeln geraten. Konzernweit sind knapp 20.000 Mitarbeiter bei der Kette beschäftigt.

G20-Treffen in Los Cabos

Im mexikanischen Los Cabos traf sich die Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer.

Mit einer Bankenaufsicht und einer dauerhaften Garantie der Sparguthaben sollen nun die Schulden eingedämmt werden.
Die G20 drängt die Europäer nach der Wahl in Griechenland dazu, ihre Staatsschulden zu lösen. Im Kommuniqué-Entwurf fordert die G20 Europa alle notwendigen politischen Maßnahmen zu ergreifen, um die seit mehr als zwei Jahren andauernden Probleme in Europa in den Griff zu bekommen.
Der Teufelskreis aus angeschlagenen Banken und Staatsschulden müsse von den Euro-Staaten durchbrochen werden.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hingegen verbat sich Belehrungen von Partnern: “Offen gesagt: Wir sind nicht hierher gekommen, um Nachhilfestunden in Demokratie oder Wirtschaftsführung zu erhalten”.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso erklärte beim Blick auf Spanien, das ein Weg gefunden werden müsse, den notleidenden Banken direkt zu helfen und nicht über den Staat. Doch das Hauptthema im Gipfeltreffen war die Wahl in Griechenland. Bundeskanzlerin Angela Merkel rechne diesbezüglich mit einer schnellen und stabilen Bildung der Regierung.
Das sei ein gutes Signal an ganz Europa. Dennoch zeigte sie keine Bereitschaft, einer neuen Regierung in Athen mit Zugeständnissen bei den Spar- und Reformauflagen entgegen zu kommen.